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Mainbullau

 

Mainbullau wurde als Rodungssiedlung im Zuge der mittelalterlichen Binnenkolonisation vermutlich in der Mitte des 12. Jahrhunderts gegründet. Die politische Zugehörigkeit Mainbullaus lässt sich anhand des Wappens verfolgen. Nach der Gründung gehörte Mainbullau den Herren von Rüdt (Hundekopf), die wiederum Lehensmänner des Deutschen Ordens waren (schwarzes Kreuz auf weißem Grund). Nach dem Aussterben einer Seitenlinie kam Mainbullau 1659 in den Besitz des Mainzer Bistums. Die Bischöfe siedelten in dem vormals evangelischen, nach den Schrecken des 30-jährigen Krieges aber menschenleeren Dorf seit 1668 wieder katholische Bauern an. Nach der Säkularisierung 1803 wurde das Dorf erst dem Fürstenhaus Leiningen, dann dem Großherzogtum Baden und schließlich dem Großherzogtum Hessen zugeschlagen, bis dann Bayern im Wiener Kongress 1815 die Oberhoheit erhielt. Bis 1976 war Mainbullau selbstständige Gemeinde, danach erfolgte die Eingliederung als Stadtteil von Miltenberg. 291 Bewohner leben in Mainbullau, davon 71 mit Nebenwohnsitz (Stand 2008).

Strukturwandel vollzogen

In Mainbullau sind 7 landwirtschaftliche Betriebe angesiedelt - ein Haupterwerbsbetrieb und 6 Nebenerwerbsbetriebe (Nutzfläche 12 - 70 ha). Daneben gibt es in Gewerbe, Handwerk und Dienstleistungen über 20 Vollzeit- und 40 Teilzeitarbeitsplätze.

Erneuerbare Energien schon lange ein wichtiges Thema

Seit Jahren beschäftigen sich die Mainbullauer mit diesem Thema. Inzwischen wurden in Mainbullau Fotovoltaikanlagen mit einer Leistung von circa 120 kWp installiert. Durch diese Anlagen werden im Jahr circa 110 000 kWh Strom erzeugt. Dies ist ein großer Anteil des Stromverbrauchs von Mainbullau.

Bei der Umnutzung des ehemaligen Kasernengeländes besteht nun die Chance, ein Zentrum für erneuerbare Energien zu entwickeln. Durch die Produktion von Hackschnitzel, Kaminbrennholz, dem Bau eines Biomasse-Heizkraftwerkes und mit Fotovoltaikanlagen auf den Hallendächern kann Mainbullau in Zukunft zum Exporteur von Energie werden. Das Energieforum Miltenberg-Aschaffenburg wurde von Mainbullauer Bürgern 2007 ins Leben gerufen. Das Ziel des Energieforums ist eine 100%ige Energieversorgung des Untermaingebietes mit regenerativen Energien.

Kulturelles und Soziales

In Mainbullau gibt es neben der Katholischen Pfarrgemeinde die Freiwillige Feuerwehr und den Heimatverein. Sie gestalten eine Vielzahl von Aktivitäten das ganze Jahr über mit und machen so das Leben in Mainbullau lebenswert. Das Dorf bietet mit einem Flugplatz und einem Schießstand eine weitere Möglichkeit, die Freizeit zu gestalten.

Unser Dorf hat Zukunft

Bei dem Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - unser Dorf soll schöner werden" vertritt Mainbullau den Landkreis auf Bezirksebene. In den letzten Jahren wurde durch die Dorferneuerung die Infrastruktur verbessert und das äußere Erscheinungsbild verschönert. Neben der Dorfmitte wurden der Spielplatz und ein Freizeitgelände mit über 2000 Arbeitsstunden neu gestaltet.