Lenkungsgruppe stärkt Innenstadt

Im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Stadtumbau West“ bzw. der Umsetzung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) ist neben dem Stadtumbaumanagement ein Steuerungsgremium aus öffentlichen und privaten Akteuren in Form einer Lenkungsgruppe vorgesehen.

Die Lenkungsgruppe in Miltenberg setzt sich aus Bürgermeister Helmut Demel, Wilko Schmidt, Klaus Wolf, Klaus Huhn, Hubertus Bundschuh und Ursula Leers als Vertreter der Stadtratsfraktionen, Dag Schöyen, Franziska Balles, Petra Bissert und Ulrike Baumann als Vertreter der Stadtverwaltung, Christoph Göldner und Dorothea Zöller als Vertreter der MCity Gewerbe und Tourismus Miltenberg e. V., sowie Karl Enk und Mira Glaser zusammen. Die Regierung von Unterfranken, das Stadtumbaumanagement und das Architekturbüro Rittmannsperger sind als beratende Mitglieder eingebunden. Durch die in der Lenkungsgruppe vertretenen unterschiedlichen Interessensgruppen und Entscheidungsträger sollen die Überparteilichkeit und gesamtörtliche Zusammenarbeit gewährleistet werden.

Die Lenkungsgruppe tagt ca. vier Mal im Jahr. Das Stadtumbaumanagement übernimmt die Organisation, Koordination, fachliche Begleitung und Moderation der Lenkungsgruppe.

Hauptaufgabe der Lenkungsgruppe ist die Vergabe der Mittel aus dem Projektfonds, einem zusätzlichen Fördertopf, der sich zu jeweils 50 % aus privaten und öffentlichen Mitteln zusammensetzt. Des Weiteren befasst sich die Lenkungsgruppe mit der Projektplanung und der Abstimmung der Arbeitskreise „Öffentlicher Raum“ und „Hortensienstadt“.

Bisher wurden verschiedene Veranstaltungen wie der Adventsmarkt Millumina, eine dreijährige Lichtillumination während der Adventszeit, eine Pflanzentauschbörse und ein Drehorgelfestival von der Lenkungsgruppe beschlossen und erfolgreich durchgeführt. Um das Ambiente der Stadt freundlicher zu gestalten, wurden die Projekte „Hortensienstadt“ oder auch „Grün in der Stadt“ ins Leben gerufen. Des Weiteren gibt es schon eine Reihe von geförderten Projekten zur Aufwertung des öffentlichen Raums, z.B. die Anschaffung von Sonnenschirmen, Mobiliar, einheitlichen Blumenkübeln und Kundenstoppern.